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    <dc:publisher>Judith Englert</dc:publisher>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    <dc:date>2012-12-22T00:39:32Z</dc:date>
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    <title>Zu guter Letzt</title>
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    <description>... Bin ich dem Sonnenuntergang entgegengeschwommen. Es war noch ein Mann mit seinen Kindern im Meer, damit hab ich mich sicher gefühlt. Es war herrlich, die Skyline, das ruhige Meer, die Sonne mit ihrem rotem licht und der Mond über mir!&lt;br /&gt;
Ab morgen beginnt die Heimreise mit Zwischenstopp in Salvador, daher folgend schon mal ein Reiserückblick.</description>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Judith Englert</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-22T00:35:00Z</dc:date>
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    <title>Natal</title>
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    <description>Natal ist wie Mannheim.&lt;br /&gt;
Keiner steuert es als Reisestation an, mich hat&apos;s trotzdem hingezogen, wusste auch nicht warum. Der erste Eindruck war auch tatsächlich zum Heim gehen wollen. Bis ich fast übers Capoeira gefallen wäre. Hab bei nem Kindertraining teilgenommen, morgen gibt es Roda und am Samstag nochmal Kindertraining und Capoeira Show. Der Trainer, Prof Zezinha hat einen ganz schönen Anspruch und korrigiert meine Bewegungen, wie ich es sonst nicht in Brasilien  erlebt habe. Hier könnte ich glatt noch länger bleiben, vor allem weil es die Möglichkeit gibt in der Capoeira-Kommune mitzuleben! Und es gibt richtige Rockschuppen! Mir kommt&apos;s so vor als könne man jedem noch so schrecklich verbautem Ort etwas abgewinnen, wofür es sich lohnt ihn ins Herz zu schließen :)</description>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Judith Englert</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-21T01:01:00Z</dc:date>
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    <title>Letzter Tag Natur pur</title>
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    <description>Ein schöner Tag im beschaulichen Pipa liegt hHinter mir, wohl der letzte Tag dieser Reise mit fast unberührter Natur. Zwei Buchten von Pipa sind Naturschutzgebiet, somit gibt es  keine festen Strandbuden, bequeme Zugänge, Schiffe in der Bucht. Das Lustigste: hab mit nem fremden Mann im Wasser soviel gelacht, dass ich mir fast in die Hose gemacht hätte. Grund dafür waren die Delphine. Es war Freude pur, ihnen zuzuschauen, wieviel Spass sie an den Wellen und mit sich selbst haben und das direkt vor unserer Nase! Als dann noch ein Schwarm kleiner Fische über uns hinweg gesprungen ist und ein Delphin hinterher, bin ich vor Freude geflogen , nicht mehr geschwommen ;)&lt;br /&gt;
Die anderen vom Space- Kuchen saßen mal wieder fast den ganzen Tag im Hostel und erlebten dort ihre Höhenflüge. Auch gut, schon weniger Leute am Strand.&lt;br /&gt;
Morgen geht&apos;s Richtung Natal und damit starte ich die Tage des Abflugs und der Heimkehr, mit einem lachenden und einem weinenden Auge.</description>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Judith Englert</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-19T22:33:00Z</dc:date>
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    <title>Damit ist DIESES Thema auch gegessen</title>
    <link>http://youdidit.twoday.net/stories/damit-ist-dieses-thema-auch-gegessen/</link>
    <description>Bin in Pipa in einem Hostel fuer 10 Euro die Nacht, dafuer ohne Fruehstueck. Daher kochen und backen wir selbst. So gab es gestern zum Fruehstueck Schoko-Space-Flash-Kuchen. Haette es mir nicht gedacht, aber mich hats echt geflasht , nun zum ersten Mal so richtig. Allerdings  erst als ich schon alleine unterwegs gewesen bin. Was dann passiert ist: die Realitaet hat sich in Nebeldunst aufgeloest, die Grenzen sind verschmolzen, alles ging langsamer, habe  meinen Orientierungssinn verloren, Angst gehabt. Mit dem Bewusstsein (was davon uebrig war) hab ich dagegen angekaempft. Kurz gesagt: so was brauch ich nicht mehr. &lt;br /&gt;
Vielleicht waere es anders gewesen, haette ich mich richtig reinfallen lassen. So oder so verzichte ich auf diese Art von Pflanze.</description>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Judith Englert</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-18T18:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://youdidit.twoday.net/stories/schlechte-und-gute-nachricht/">
    <title>schlechte und gute Nachricht</title>
    <link>http://youdidit.twoday.net/stories/schlechte-und-gute-nachricht/</link>
    <description>die &quot;schlechte&quot; zuerst: &lt;br /&gt;
auf dem Weg heute zum Surfertstrand habe ich grosse Voegel entdeckt, es waren Aasgeier. Sie haben eine tote Schildkroete gefressen. ]Mh, nun hab ich endlich eine Meeressschildkroete gesehen. Leider in diesem Zustand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gute Nachricht: &lt;br /&gt;
bei der naechsten Bucht bin ich ins Wasser und da waren tatsaechlich Delfine, die es nicht gestoert hat, dass da Menschen sind! Die Delfine haben sich an den Wellen und dem rumtoben genause erfreut, wie ich mich. &lt;br /&gt;
Olala, erst hab ich einen Schrecken bekommen, dass sie tatsaechlich so nahe sind. Hab sogar bissele aufgeschrien. Und darauf eine Antwort bekommen. &lt;br /&gt;
Das ist hier meine Droge: die Natur und die Tiere. Keine Pilze, keine rauchbaren Dinge!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achja, das Surfen hat nicht so geklappt. Wenn ich ne Welle richtig genommen habe, dann war es ne Wucht! Das allerdings war jedesmal irgendwie wie ein Zufall, hab den Dreh fuer den richtigen Moment noch nicht raus.</description>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Judith Englert</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-15T22:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://youdidit.twoday.net/stories/und-ich-duese-duese-duese-im-sauseschritt/">
    <title>und ich duese duese duese im sauseschritt</title>
    <link>http://youdidit.twoday.net/stories/und-ich-duese-duese-duese-im-sauseschritt/</link>
    <description>und bring die liebe mit auf meinen Himmelsritt ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott ist Liebe!&lt;br /&gt;
Und als er Brasilien erschaffen hat, war er sicherlich verliebt! Das wuerde in der Bibel stehen, wenn ein Evangelist in Brasilien gewesen waere. Nach jeder Biegung hat der Stein eine andere Form und Farbe, ebenso veraendert sich der Sand in seiner Beschaffenheit und auch das Meer. &lt;br /&gt;
MutterErde.&lt;br /&gt;
Dabei ist Erde nicht gleich Erde, Mutter nicht gleich Mutter.</description>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Judith Englert</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-14T11:45:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://youdidit.twoday.net/stories/praia-da-pruega/">
    <title>Praia da Prüga</title>
    <link>http://youdidit.twoday.net/stories/praia-da-pruega/</link>
    <description>Praia de Pipa ist wie Insel  Rügen in der Südsee oder nach der Klimaerwärmung.&lt;br /&gt;
Hier gibt es ähnliche Klippen, kleine Ortschaften mit mal mehr mal weniger Touris und sehr unterschiedliche Strände (von ungestümsten Meer bis ganz ruhig wie ein See. Heut gibt&apos;s ne Stranderkundung auf eigene Faust, morgen erste Surfstunde und wenns klappt seh ich die Delphine nicht nur, sondern erlebe sie neben mir im Wasser :)&lt;br /&gt;
Capoeira: hab ich auf der Reise weniger gemacht als ich es mir vorstellte, dafür viel über die verschiedenste Gruppen (egal ob Regional oder Angola) erfahren. Hier gibt es auch eine Gruppe, zweimal die Woche Training, einmal Roda. War im Training, es das entspannte und kälteste das ich je hatte. Hab mich so wenig bewegt, dass es mir kalt war, wegen den vier Ventilatoren im Raum. Hat mir trotzdem Freude gemacht. Denn mein so beliebter Satz steckt mittlerweile in jeder Zelle: Capoeira ist mjehr als Sport! Ganz egal welcher Stil und welche Intensität, es kommt viel auf die Gemeinschaft und den Flow an.&lt;br /&gt;
Damit komme ich an Weihnachten untrainiert aber vollgefüllt und glücklich nach Hause und bin gespannt auf die alte/neue Welt namens Deutschland... Baden (hihi, Baden und Bahia haben was gemeinsames, nämlich ne Judith die beides liebt und zumindest immerlich zwischen beiden Welten hin- und herbummelt)!</description>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Judith Englert</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-13T11:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://youdidit.twoday.net/stories/olinda-und-weiter/">
    <title>Olinda und weiter</title>
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    <description>Olinda ist eine sehr schöne Stadt. Allerdings kann ich diese Schönheit nicht mehr richtig würdigen, ist für mich nach all den Erlebnissen einfach eine weitere Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt hat mich die Zeit und die Zivilisation wieder gefangen. Oder fessel ich mich selbst an Zeit und Raum?&lt;br /&gt;
Heute morgen hab ich mir viele Gedanken darüber gemacht, jetzt hat mich der Moment zurück, denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum Bus nehmen, wenn&apos;s mit nem Auto schneller geht?&lt;br /&gt;
Die Weiterfahrt nach Praia de Pipa hätte eigentlich zwei kürzere und eine lange Busfahrt benötigt. Als ich aus dem ersten Bus ausgestiegen bin und mir ein Ticket kaufen wollte, kam ein Brasilianer und bat mir die gleiche Fahrt günstiger und schneller an. So ging&apos;s in rasanter Fahrt Richtung Natal. Wie schnell wir waren weiss ich nicht, der Tacho war kaputt. Eine Rast gab es an einer Stelle, die die üblichen Busse nicht ansteuern, hatte was abenteuerliches und ich sollte nah beim Fahrer bleiben. Nach drei Stunden gab es &quot;Frachtübergabe&quot;, kam mit nem neuen Kunde in ein anderes Auto. Das sind selbstständige Taxifahrer, bös gesagt Schwarzfahrer.</description>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Judith Englert</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-12T01:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://youdidit.twoday.net/stories/abschied-nehmen-beginnt/">
    <title>Abschied nehmen beginnt</title>
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    <description>Tatsächlich hab ich am Ende nochmal alle Leute getroffen, die mir in dem letzten 16 Tagen wichtig geworden sind. Zuletzt Fabian, der in meiner letzten Nacht in Lencois nem Typen der mich angebaggert hat erklärt, dass ich alles bekäme was ich wolle, aber romantisch und verklemmt sei und er besser die Finger von mir lassen soll. Das hat mich ganz schön zum nachdenken gebracht, weiter bin ich aber noch nicht.&lt;br /&gt;
Wollte mich heute nicht groß verabschieden, bin den ganzen Tag allein ums Vale gelaufen und wusste nicht so recht, wie es mir geht, bin meinem eigenen Schatten begegnet. Hab Heimweh und gleichzeitig würd ich gerne hier bleiben. Werde nie ganz so sein wie die Menschen hier, mich nicht so kleiden und so viel Eigenanbau rauchen. Eigentlich weiß ich gar nicht, wer und wie ich bin, bleibe auf der Suche. Sicher ist: ich bin Mutter von einem tollen Sohn und derzeit auf einem anderen Kontinent unterwegs. Weitere zwei Wochen habe ich Zeit und bewege mich in Richtung Norden, dem Äquator noch ein bisschen näher.</description>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Judith Englert</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-10T14:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://youdidit.twoday.net/stories/vale-do-capao/">
    <title>Vale do Capao</title>
    <link>http://youdidit.twoday.net/stories/vale-do-capao/</link>
    <description>Auch dieser Ort bleibt vorerst leider &quot;nur&quot; eine Station dieser Reise. Es ist für mich wie ein zweites Tobadill, Heimat. Wahrscheinlich menschelt es hier wie überall sonst auf der Welt. Trotzdem ist es für mich der friedlichste Ort den ich kenne! Beindruckend finde ich die Herzlichkeit und Offenheit der Menschen, das einfache und natürliche Leben, die faszinierende und unberechenbare Natur. Ob mir hier mit der Zeit was fehlen würde? (also neben Valentin und Freunde). Weiß nicht, hier gibt es so vieles.... auch kulturell. Jeder bringt sich mit dem ein, was er ist und tun kann. Das Land ist fruchtbar, es gibt sogar eigenen Wein und Kaffee. Wochentags ist es am Abend ruhig, am Wochenende wird gefeiert und getanzt, es wird kein Unterschied zwischen reich und arm gemacht. Die Menschen wirken glücklich, stecken voller Lebenskraft.&lt;br /&gt;
Ok, wie schon erwähnt, sagt meine deutsche Vernunft, dass auch hier nicht alles Gold ist was glänzt. Zum Glück brauch ich dieses typische deutsche Denken grad nicht :)&lt;br /&gt;
Dieses selbstorganisierte Tal wird mich wiedersehen.</description>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Judith Englert</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-08T18:37:00Z</dc:date>
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    <title>Vorgestern</title>
    <link>http://youdidit.twoday.net/stories/vorgestern/</link>
    <description>Heute wieder und auch die restliche Woche fällt das Capoeira aus, weil es hier ein Unglück mit Todesfall gab. Ist so ne Art Trauerwoche. &lt;br /&gt;
Also ging&apos;s heute mit drei neuen  Bekannten (1 Argentinierin, 2 aus Uruguay) los auf die Piste. Vorbei an der einheimischen Badestelle flussaufwärts über viele Felsen zu einer Höhle. Die war größer als ich mir vorstellte und unheimlicher. Bestückt mit zwei selbstgebauten Fackeln ging es hinein in die Finsternis. Die Herausforderung war, die Fackeln immer wieder aufzufüllen und über das Felsenmeer, das ständig auf und nieder ging, zu balancieren. Das war ein echtes Abenteuer! &lt;br /&gt;
Macacu kann ich immer noch nicht, dafür bin ich auf dem Rückweg wie ein Affe geklettert. &lt;br /&gt;
Die Einladung, bei den anderen auf dem Musikfreien Festivalgelände zu übernachten habe ich dankend abgelehnt. Dafür reicht meine Abenteuerlust nicht aus.</description>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Judith Englert</dc:rights>
    <dc:date>2012-12-02T01:42:00Z</dc:date>
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    <title>Ne Nummer zuviel???</title>
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    <description>Werd in den nächsten Tagen  in ner netzfreien Zone sein, mitten in der Chapada Diamantina, 30 km von der &quot;realen/normalen&quot; Zivilisation entfernt und in ner Art Kommune mitleben.&lt;br /&gt;
Die Anreise war mir fast ne Nummer zu arg: der Bus von Lencois aus hatte Verspätung und somit hab ich die einzigste Möglichkeit von Palmeiras weiter nach Vale do Capao zu kommen, verpasst. Taxi oder ähnliches gab&apos;s auch nicht. Die Leute in Palmeiras meinten, ich soll einfach mal loslaufen und irgendein Auto wird kommen und mich mitnehmen. So stiefelte ich los, die 30 km Piste vor mir. 2 Stunden lang kam nix oder fuhr weiter. Die Hitze und das Gepäck machte mir zu schaffen. Ich war den Tränen nahe, als ein Motorradfahrer anhielt und mich mitnehmen wollte. Das war gar nicht so einfach: großer Rucksack, Umhängetasche und Berimbau. Ich hab schon lang nicht mehr so viel gebetet und zwischendurch auch geschrien. Mal Augen zu, mal fast runterpurzelnd, hab ich die Fahrt überstanden. Es war Adrenalin pur! &lt;br /&gt;
Der zweite Adrenalinschub kam gegen Abend. Ich ging selig schwebend den Weg entlang, als mich aus der Stille heraus ne Schlange angefaucht/ angezischelt hat. Ich nen Satz zur Seite, drei Meter weiter und dann das Tier begutachtet: so dick wie ein Oberarm, grün-braun kariert, den Kopf mir entgegengestreckt und ziemlich lang. Mir ist echt das Herz in die Hose gerutscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten ist dieses Tal wie für mich geschaffen, wär ich vor 15 Jahren hergekommen, hätt ich hier vielleicht wahrscheinlich Wurzeln geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht sind die Sterne und der Himmel ganz nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meld mich in ein paar Tagen wieder.</description>
    <dc:creator>Judith Englert</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Judith Englert</dc:rights>
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